Reizende Gäste von Sophie Kinsella
320 Seiten
ISBN: 978-3442476848
EUR 8,99 (D)
Verlag: Goldmann Verlag
Kurzbeschreibung auf Amazon:
Eine bezaubernde Betrügerin auf Männerfang kann alle täuschen – nur nicht ihr Herz
Fleur Daxeny ist schön, skrupellos und verfügt über eine ansehnliche Sammlung schwarzer Designer-Outfits. Mit Hilfe von Todesanzeigen in der Times sucht sie nach Beerdigungsfeiern mit Teilnehmern aus besseren Kreisen, um dort nach reichen, einsamen Männern Ausschau zu halten. Mit ihrem unwiderstehlichen Charme erschleicht sich Fleur Zugang zu deren Herz und Kreditkarten. Hat sie genug, sucht sie sich ein neues Opfer. Als Richard Favour, ein scheinbar langweiliger, aber erfolgreicher Geschäftsmann, die hinreißende Fleur bei der Beerdigung seiner Frau kennenlernt, ist er wie vom Blitz getroffen. Und Fleur bezaubert nach und nach nicht nur ihn, sondern auch seine Familie. Eigentlich läuft alles nach Plan – nur die Trennung von Richard zögert Fleur immer wieder hinaus …
Eigene Rezension:
Nach der Shopaholic-Reihe bin ich großer Fan von Sophie Kinsella und bin natürlich auch an diesem Buch nicht vorbeigekommen. Nach dieser lustigen Reihe, ist das mein erster Einzelband der Autorin. Ich war neugierig, wie sich die anderen Romane lesen und hier handelt es sich um einen Titel, der unter ihrem Pseudonym Madeleine Wickham geschrieben wurde. Bei „Reizende Gäste“ handelt es sich um eine Neuauflage.
Es dauert am Anfang seine Zeit, bis man sich in die Geschichte rein gefunden hat. Die Spannung und der Witz der Handlung entwickelt sich erst so nach und nach. Hat es den Leser aber dann gepackt, möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Autorin begeistert wieder mit Witz und Charme, verpackt in einem flüssigen Schreibstil.
Mir selbst hat das Buch sehr gut gefallen und nach etwa 100 Seiten konnte und wollte ich die Geschichte nicht mehr aus der Hand legen. Ich bin regelrecht über die Seiten geflogen. Die Enttäuschung von anderen Lesern kann ich leider nicht ganz nachvollziehen. Aber zum einen sind die Geschmäcker einfach verschieden und zum anderen kann meine Begeisterung auch daher kommen, dass ich nur die berühmte Reihe gelesen habe und sonst nichts. Deshalb bin ich wohl auch eine eher unvorbelastete Leserin.
An alle denen es so geht wie mir, kann ich das Buch nur wärmstens weiterempfehlen.
Dancing Jax – Auftakt von Robin Jarvis
544 Seiten
ISBN: 978-3839001349
EUR 14,95 (D)
Verlag: Script5
Kurzbeschreibung auf Amazon:
Einige Bücher sind schädlich, sogar gefährlich. Sie verdrehen einem den Kopf und geben den dunkelsten Seiten der menschlichen Seele Nahrung. Sie sollten verbannt oder vernichtet werden. Diese Geschichte handelt von solch einem Buch. Ich hoffe, es gibt noch genug von euch da draußen, die das hier lesen und mir glauben und sich zur Wehr setzen können bevor es zu spät ist. Ein altertümlich wirkendes und zunächst harmlos erscheinendes Buch taucht in einer englischen Kleinstadt auf und ergreift Besitz von seinen Lesern. Immer mehr Menschen werden von dem Buch befallen und zu willenlosen Charakteren der Geschichte. Der diabolische Plan des Autors scheint aufzugehen. Dancing Jax Auftakt” ist der erste Band einer Trilogie.
Eigene Rezension:
Lange habe ich auf die Erscheinung des Buches gewartet. Groß wurde der Titel in der Verlagsvorschau angekündigt. Und die Werbung hat wirklich richtig neugierig gemacht. Mich zumindest.
Und dann war es endlich soweit und ich hielt den Auftakt der neuen Trilogie „Dancing Jax“ befand sich endlich in meinem Besitz. Als ich es dann in meinen Händen hielt, sah ich es ganz ehrfürchtig an. Sowohl das Cover, als auch der Klappentext, verheißen unfassbar böses und verbotenes.
Robin Jarvis schafft es nicht auf der ersten Seite jeden Leser in den Bann zu ziehen. Die Geschichte an sich ist zwar spannend und beginnt mit vielen Geheimnissen. Aber irgendwie scheinen sich die verschiedenen Handlungsstränge zu sehr in die Länge zu ziehen. Es geht auch zunächst kein Charakter so richtig ans Herz, so dass man mit fiebern könnte.
Gut, dass der Autor einen flüssigen und schnell lesbaren Schreibstil hat und er ein Talent hat, den Leser mit düsteren Geheimnissen bei Laune zu halten.
Mir selbst kam es so vor, als hätte Robin Jarvis zu viele gute Ideen und weiß erst einmal nicht, wie er diese umsetzen soll. Ich habe auch ewig gebraucht, um mit diesem Buch voran zu kommen. Immer wieder wollte ich es abbrechen, aber meine Neugier war dennoch zu groß. Nach ca. 200 Seiten kam dann aber der Wendepunkt. Es hat mich gepackt und ich habe das restliche Buch nur noch verschlungen. Ich fand den Anfang etwas missglückt, dafür war ich dann umso mehr begeistert von der Geschichte und freue mich sehr auf den zweiten und dritten Band von „Dancing Jax“.
Hoffentlich dauert es nicht wieder so lang, bis es fesselnd und spannend wird. Für alle, denen es wie mir ging. Bitte gebt dem Buch eine Chance, ihr werdet es nicht bereuen.
Grave Mercy – Die Novizin des Todes von Robin Lafevers
544 Seiten
ISBN: 978-3570401569
EUR 14,99 (D)
Verlag: cbj
Kurzbeschreibung auf Amazon:
Auftragsmörderin mit Herz
Die 17-jährige Ismae flüchtet vor einer Zwangsheirat und findet Zuflucht im Kloster von St. Mortain, wo die Schwestern noch den alten Gottheiten dienen. Doch um selbst ein neues Leben beginnen zu können, muss sie das Leben anderer zerstören: Der Gott des Todes hat ein Schicksal als Auftragsmörderin für sie vorgesehen …
Ismaes erster Auftrag führt sie an den Hof der bretonischen Herzogin, wo sie mit einem unlösbaren Gewissenskonflikt konfrontiert wird: Wie kann sie den Auftrag des Todes ausführen, wenn das Opfer ihr Herz gestohlen hat?
Eigene Rezension:
Ich habe „Die Novizin des Todes“ geschenkt bekommen und hatte so überhaupt keine Lust auf das Buch wenn ich ehrlich bin. Ich habe weder Lust auf historische Romane (da gibt es nur wenige Ausnahmen), noch auf Fantasy in diesem Zusammenhang. Und dann ist das Jugendbuch auch noch relativ dick. Aber nichts destotrotz, warum nicht wenigstens die ersten Seiten ein wenig anlesen?
Wir halten hier den Auftakt einer Trilogie in den Händen und der hat es wirklich in sich.
Von der ersten Seite an ist mal sofort im Geschehen. Grave Mercy hat Protagonisten geschaffen, die vor dem inneren Auge lebendig werden und deren Geschichte ans Herz geht.
Das Geschehen selbst spielt sich in Frankreich im 15. Jahrhundert ab und meiner Meinung nach ist die Kulisse sehr glaubhaft gelungen.
Obwohl es sich um einen historischen Fantasyroman handelt, sind diese Elemente eher klein geraten und passieren so nebenher. Dafür wird die zarte Romanze zwischen den beiden Hauptprotagonisten ganz groß geschrieben.
Da der Schreibstil locker, leicht und flüssig ist und die Handlung sowohl spannend, als auch interessant, liest sich das Buch trotz der vielen Seiten in Windeseile durch.
Ich habe nach anfänglicher Skepsis das Buch verschlungen und wollte es nicht mehr aus der Hand legen. Ich war sofort in der Geschichte und habe mit der armen Frau mit gefiebert. Wenn mich eine historische Fantasygeschichte mit Liebesgeschichte begeistern kann, will das wirklich was heißen. Und das war hier eindeutig der Fall. Ich freue mich sehr auf die beiden nachfolgenden Bände und bin richtig gespannt, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.


