Tschick von Wolfgang Herrndorf

30. Juli 2013 at 17:23 (Bücher, Rezensionen)

tschickTaschenbuch

256 Seiten

ISBN: 978-3499256356

EUR 8,99 (D)

Verlag: rororo

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Zwei Jungs. Ein geknackter Lada. Eine Reise voller Umwege durch ein unbekanntes Deutschland. Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine unvergessliche Reise ohne Karte und Kompass durch die sommer-?glühende deutsche Provinz. «Auch in fünfzig Jahren wird dies noch ein Roman sein, den wir lesen wollen. Aber besser, man fängt gleich damit an.» Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Eigene Rezension:
Ich lese immer gerne Jugendbücher über aktuelle Themen. Beim stöbern bin ich dann auf „Tschick“ gestoßen. Der Klappentext klang für mich sehr interessant und hat mich auf Anhieb angesprochen. Die vielen positiven Rezensionen gaben mir dann den endgültigen Anstoß, das Buch zu kaufen.

Es dauerte seine Zeit, bis ich in der Geschichte drin war. Es wurden viele Probleme behandelt. Vom schlechten Elternhaus, über Außenseiter, Kriminalität,  das erste Verliebt sein, Gruppenzwang, Abenteuer bis hin zur Bedeutung einer wahren Freundschaft ist alles dabei. Das sollte eigentlich genügend Stoff für eine richtig mitreißende Geschichte sein.

Die Handlung selbst wird aus der Sicht des 14 jährigen Maik erzählt. Die Sprache selbst ist sehr einfach und flüssig gehalten. Außerdem stößt man beim Lesen immer wieder auf typische Jugendsprache, die meiner Meinung nach teilweise zu sehr nach Klischee klingt.

Alles in allem war ich recht enttäuscht von der Jugendlektüre. Ich habe mir mehr erwartet. Die Geschichte ist zwar nicht lang, aber weil mich das Buch nicht wirklich mitreißen konnte, habe ich ewig für den Roman gebraucht. Ab der Mitte kam dann für mich auch Spannung auf. Aber alles in allem kann ich die vielen positiven Meinungen nicht ganz nachvollziehen. Aber die Geschmäcker sind eben verschieden.

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