Wo niemand Dich findet von Laura Griffin

13. März 2013 at 16:57 (Bücher, Rezensionen)

Wo niemand Dich findetTaschenbuch

448 Seiten

ISBN: 978-3442377909

EUR 8,99 (D)

Verlag: Blanvalet Taschenbuch Verlag

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Spannend, erotisch, unwiderstehlich

Privatdetektivin Alexandra Lovell macht verschwundene Menschen ausfindig – und manchen hilft sie dabei unterzutauchen. Der letzteren Kategorie gehört Melanie Bess an: Sie hält es bei ihrem brutalen Mann Craig Coghan nicht mehr aus. Er verfolgt sie auf Schritt und Tritt. Gemeinsam mit Alex plant sie die Einzelheiten ihrer Flucht in ein neues Leben. Doch eines Tages ist sie selbst für Alex nicht mehr erreichbar und wie vom Erdboden verschluckt. Hat der gewalttätige und eifersüchtige Craig von Melanies Plänen Wind bekommen?

Eigene Rezension:
Eine Privatdetektivin, die nach verschundenen Menschen sucht? Ein furchtbarer Exmann, um den es in ihrem neuen Fall geht? Für mich klang der Klappentext äußerst spannend und ich war neugierig auf die Autorin, von der ich noch nichts gelesen habe. So konnte ich natürlich nicht an „Wo niemand dich findet“ vorbei.

Alles in allem ist der Fall recht spannend und interessant. Leider schreibt die Autorin viel zu viel um den heißen Brei herum und konzentriert sich nicht immer auf das wesentliche. So wirkt das Buch zum Teil recht langatmig.
Das es sich um einen unblutigen Thriller für die weiblichen Leser handelt, war mir einfach von Anfang an bewusst. Allerdings trat die Beziehung zwischen Alex und Nathan zu häufig in den Vordergrund. Berührt hat mich die Romanze zwischen den beiden leider nicht. Die Protagonisten waren für mich auch nicht gut gezeichnet. Es ging einfach in der Geschichte nicht voran und die Personen waren recht flach. Schade, dass hier soviel Potenzial verloren ging, wo doch so eine interessante Vorlage für den Inhalt gegeben war. Alex hat ja schließlich einen hochinteressanten Beruf und einen noch spannenderen Fall.

Der Schreibstil konnte meine Leselust bei diesem Buch nicht steigern, im Gegenteil. Für mich wirkte leider alles recht langweilig und ich habe mich nur durch das Buch gekämpft, weil ich letztendlich wissen wollte, was bei dem Fall Melanie herauskommt.

Ich persönlich habe mich beim Lesen recht gelangweilt. Spannung kam für mich erst auf den letzten Seiten auf. Wenn die Autorin sich mehr auf den eigentlichen Fall konzentriert hätte und das Buch um ein paar 100 Seiten gekürzt hätte, dann wäre der Thriller deutlich fesselnder gewesen. So entsprach das Buch leider eher nicht meinem Geschmack.
Meinen Recherchen nach, handelt es sich hier wohl um einen Auftakt einer neuen Serie. Doch leider zieht es mich an diese gar nicht heran. Meiner Meinung nach hat die Laura Griffin hier zu viel Potenzial verschwendet und nicht das beste aus der interessanten Geschichte herausgeholt.

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