Voyeur von Simon Beckett

13. März 2013 at 09:41 (Bücher, Rezensionen)

VoyeurTaschenbuch

380 Seiten

ISBN: 978-3499249174

EUR 9,99 (D)

Verlag: rororo

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Du gehörst mir Für den Londoner Galeristen Donald Ramsey ist Leidenschaft ein Fremdwort. Die Schönheit von Frauen bewundert er nur in Kunstwerken. Sein plötzliches Interesse an Anna, der neuen Assistentin, ist daher ungewohnt für ihn. So ungewohnt, dass Donald jemanden anheuert, um die junge Frau verführen zu lassen: Zeppo ist für diesen Job wie geschaffen – attraktiv, charmant und vollkommen skrupellos. Eine perfekte Intrige nimmt ihren Lauf. Doch Menschen sind keine Gemälde. Und ihr Preis hat nichts mit Geld zu tun … Wenn Besessenheit zum Mord führt: Die Geschichte einer sexuellen Obsession.

Eigene Rezension:
Nachdem ich schon so viel positives von dem Autor gehört habe, aber nicht schon wieder eine Reihe beginnen wollte, musste ich mit „Voyeur“ weitermachen. Haben mich schon meine persönlicher Erstlinge „Tiere“, „Obsession“ und „Flammenbrut“ von Simon Beckett begeistern können. Und hier hat mich der Klappentext sofort neugierig gemacht, wobei das Buch auch als spannenden Roman ausgelegt werden könnte, anstatt sich Thriller zu nennen.

Wer jetzt hier den absoluten Pageturner erwartet, der permanent spannend ist und vor blutrünstigen Gewaltszenen nur so strotzt, den muss ich an dieser Stelle enttäuschen. Der Autor überzeugt durch andere Qualtäten. Er regt zum nachdenken an und verpackt dies sehr interessant. Außerdem versteht er es den Leser neugierig zu machen und zur Klärung seine ganz eigenen Vermutungen anzustellen. Da der Schreibstil sehr flüssig ist und die Kapitel so gestaltet sind, dass man einfach wissen möchte wie es weiter geht, kommt man nicht umhin, das Buch dennoch sehr schnell zu lesen.

Es gab viele schlechte Rezensionen zu dem Buch, was ich persönlich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich unvoreingenommen an den Thriller herangegangen bin, weil die berühmte und allseits beliebte Reihe um David Hunter noch nicht mein Bücherregal schmückt.

Alles in allem bin ich begeistert von „Voyeur“ gewesen. Es überrascht mich vor allem als hartgesottener Thrillerfan, dass mich ein Buch aus eben diesem Genre begeistern konnte, in dem der Verlauf gar nicht so rasant und spannend ist. Mir hat es auch gefallen, eine richtig herrliche Abneigung gegenüber den Protagonisten zu entwickeln. Schön, auch mal wieder für Leser die eben kein Blut lesen können.

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