Shit von Jörg Schmitt-Kilian

13. Januar 2013 at 15:16 (Bücher, Rezensionen)

shitTaschenbuch

158 Seiten

ISBN: 978-3935265874

EUR 6,95 (D)

Verlag: Edition Zweihorn

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Wie hätte man dies verhindern können?, lautet die zentrale Frage in diesem berührenden Buch über die zerstörerische Kraft des Drogenkonsums, neue Drogen, falsche Freundschaften und die Ohnmacht der Eltern, Lehrer und Erzieher.
Der ehemalige Drogenfahnder Jörg Schmitt-Kilian erzählt auf der Basis authentischer Fälle eine spannende Story, tastet sich dabei dicht an die Gefühlswelten der Jugendlichen heran und bietet dem Leser einen Blick hinter die Kulissen eines Rauschgiftkommissariats. Shit regt zum Nachdenken an und eignet sich als Lektüre für suchtpräventive Projekte mit Jugendlichen.

Eigene Rezension:
Als Liebhaber von Geschichten, in denen es um wirklich ernste Bücher geht, musste ich auch dieses in meiner Sammlung haben. Ich finde man kann gar nicht oft genug über Drogen und derer Gefährlichkeit reden. Zumal es scheint, dass vieles von Jugendlichen viel zu sehr über die leichte Schulter genommen wird.

Und so ist es auch hier, wer dazugehören will, raucht einen Joint mit und so tauschen sich die Jugendlichen in der Klasse über ihre Erfahrungen aus. Dem einen gefällt es mehr, dem anderen eher weniger. Aber so richtig über die Konsequenzen ist sich keiner bewusst. Vor allem nicht, dass es einfach nicht legal ist und man sich strafbar macht.

Der Autor scheint sehr gut recherchiert zu haben, was das fachliche betrifft. Allerdings hat er sich leider fast nur darauf bezogen. Er konnte sein Fachwissen irgendwie nicht in einer interessanten Geschichte verpacken. Alles wirkte eher so, als soll nur vermittelt werden, aber emotional kam leider zu wenig rüber.
An Aufklärung scheiterte es allerdings nicht. Vor allem auf den letzten Seiten gibt es noch viele wichtige und interessante Informationen.
Jörg Schmitt-Kilian geht vor allem auf die Konsequenzen und Gesetze ein, die der Konsum und der Verkauf von Drogen mit sich bringt. Finde ich gut, da vieles leider zu oft auf die leichte Schulter genommen wird.

Mir hat dieses Buch an sich sehr gut gefallen. Das „Shit“ zum Nachdenken anregt, wie es bereits auf dem Klappentext steht, kann ich nur bestätigen. Allerdings hätte ich mir mehr Spannung und eine interessantere Geschichte gewünscht, damit Jugendliche dieses Buch einfach gerne lesen und sich vielleicht nicht nur belehrt fühlen. Allein weil das Thema Drogen sehr wichtig ist und man gar nicht oft genug auf darauf aufmerksam machen kann, möchte ich dieses Buch weiterempfehlen.

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