Ich fürchte mich nicht von Tahereh Mafi

6. Januar 2013 at 13:13 (Bücher, Rezensionen)

Ich fürchte mich nichtHardcover

320 Seiten

ISBN: 978-3442313013

EUR 16,99 (D)

Verlag: Goldmann Verlag

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Ich habe eine Gabe. Ich bin das Leben. Berühr mich.

»“Du darfst mich nicht anfassen“, flüstere ich. „Bitte fass mich an“, möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.«

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht …

Eigene Rezension:
Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen. Ich selbst hätte es mir wohl niemals gekauft. Ich fing auch mit einer großen Unlust an, dieses Buch zu lesen. Ich hatte einfach das Gefühl, dass mich in dieser Geschichte  nichts neues erwartet. Ich dachte, zu oft ähnliche Klappentexte gelesen zu haben. Handelt es sich hier wirklich um einen kleinen Stern am großen Himmel der Fantasybücher ist? Vielleicht ist es so. Doch dieser Stern hat es in sich.

Den Inhalt und den Verlauf, hat es so wirklich schon oft gegeben. Ein Mensch hat eine besondere Gabe oder einen Fluch – je nachdem wie man es sieht und stellt sich gegen den Rest der Welt, beziehungsweise gegen das Böse und begegnet ausgerechnet diesem Menschen die Liebe. Mal ehrlich: Ist das neu? Und löst atemberaubende Spannung aus?

Aber dann beginnt man zu lesen und merkt, wie man immer tiefer in das Buch hineingezogen wird. Vielleicht ist der Inhalt von dem Jugenbuch wirklich nicht neu. Die Autorin hat allerdings das Talent den Leser regelrecht an sich zu fesseln und trotzdem einen Sog aufzubauen, dem man sich nicht mehr entziehen kann und möchte. Emotionen sind plötzlich keine Beschreibung mehr, sondern real. Wir fühlen und leiden mit den Protagonisten mit und wollen Juliette trösten und ihr gleichzeitig helfen. Die Autorin regt nicht nur die Phantasie an, sonder projiziert einen regelrechten Film in den Kopf des Lesers ein. Und das macht das Buch so besonders und zeichnet Tahereh aus.
Lesern, die sowiso genau solche Geschichten mit eben diesem Verlauf so lieben, werden ohnehin begeistert sein und sich vor Begeisterungsstürmen gar nicht mehr einkriegen können.

Ich betrachte das Gefühl mit gemischten Gefühlen und doch komme ich nicht umhin es zu lieben. Warum? Weil ich es in einem Rutsch durchlesen musste. Weil ich mich mitten in der Szene befand. Weil mich die einfache und flüssige Sprache so verzaubert hat und weil ich vor Spannung zum Teil den Atem anhalten musste. Auch wenn der Inhalt nichts neues ist kann ich nur schwärmen. Und das muss eine Autorin erst einmal schaffen.
Ich freue mich sehr noch viel von ihr zu lesen. Was, wenn die Geschichten plötzlich originell sind? Mehr als so schon den Atem anhalten kann man doch nicht…

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