Die eingelegte Apokalypse der Pfannkucheninsel von Cameron Pierce

18. September 2012 at 21:01 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

84 Seiten

ISBN: 978-3902802125

EUR 9,95 (D)

Verlag: Voodoo Press

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Eine verrückte, märchenhafte Erzählung über eine eingelegte Gurke, einen Pfannkuchen und die Apokalypse.
Es ist Gaston Glews sechzehnter Trauertag – der sechzehnte traurigste Tag seines Lebens. Sein Geburtstag – und jener Tag, an dem seine Eltern sich das Leben nahmen. Gaston Glew hat die Traurigkeit satt. Deswegen konstruiert er eine Rakete, um mit ihr hinaus in den Weltraum zu reisen, in der Hoffnung, dem salzigen Schicksal zu entkommen.
Captain Pickle sagt: „Befreie dich aus dem salzigen Schicksal, oh eingelegter Gefangener, und lies Cameron Pierces Die eingelegte Apokalypse der Pfannkucheninsel. Eine Tragödie für Leute die Nahrung zu sich nehmen!“

Eigene Rezension:
Wir befinden uns auf dem Planeten der depressiven und Selbstmord gefährdeten eingelegten Gurken. Anstelle ihres Geburtstags feiern sie ihren alljährlichen Trauertag. Alle Bewohner sind traurig und versuchen immer mal wieder sich das Leben zu nehmen. Völlig normal. Allerdings gibt es eine Gurke die anders ist. Gaston Glews möchte nicht mehr depressiv sein. Er möchte mehr. Und so landet er auf einem anderen Planeten, der das ganze Gegenteil zu sein scheint. Der Pfannkucheninsel. Hier sind alle glücklich und feiern das süße Leben. Traurigkeit ist ihnen ein Fremdwort. Doch was passiert wenn eine derartige eingelegte Gurke auf einem glücklichen Pfannkuchenplaneten landet? Richtig es steht wahrscheinlich eine waschechte eingelegte Apokalypse auf der Pfannkucheninsel bevor.

Eines ist von Anfang an klar. Man muss verrückte Geschichten, die an die Grenzen der eigenen Vorstellungskraft und Fantasie gehen mögen, um in das Buch hineinzukommen. Ist das aber der Fall, dann ist der Lesespaß vorprogrammiert. Schnell hat man sich an den skurilen Verlauf eingelesen und die wenigen Seiten, die das Buch fasst in windeseile verschlungen. Länger sollte die Geschichte auch nicht sein. Denn irgendwann dreht sich doch alles im Kopf und wird zu seltsam.
Zum Glück ist nur der eigendliche Inhalt verrückt und anders. Der Schreibstil ist ganz einfach und flüssig. Immerhin ist der Inhalt so crazy, wie man ihn sich noch nicht einmal erträumt hat. So kommt man immerhin durch die Schreibweise schön und leicht mit.

Ich persönlich spreche meinen absoluten Respekt an den Autor aus. Er hat eine blühende Fantasie. So eine Geschichte sich ersteinmal auszudenken, ist ungewöhnlich und diese dann auch noch so lebendig und bildhaft zu schreiben, dass auch der Leser Einblick in die Welt von bizarrem bekommt, ist einfach eine Glanzleistung.

Ich bin ein absoluter Liebhaber solcher Geschichten. Deshalb bin ich auch so begeistert von diesem Buch aus dem Genre der Bizarro Fiction. Immer möchte ich so etwas nicht lesen, aber ab und an ein echter Lesegenuss. Allerdings kann ich dieses Buch von Cameron Pierce nur bedingt weiterempfehlen, da man wirklich Fan von andersartigen skurilen Märchen sein muss, um diese zu mögen. Ist das der Fall kommt man aber von der „eingelegten Apokalypyse der Pfannkucheninsel“ auf keinen Fall vorbei. Denn dieses Buch ist ein absolut eingelegter süß-saurer Lesegenuss.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: