So was wie Liebe von Anna McPartlin

16. September 2012 at 21:41 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

464 Seiten

ISBN: 978-3499246869

EUR 8,95 (D)

Verlag: rororo

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Auch aus dem tiefsten Tal des Kummers führt ein Weg hinauf zum Glück. «Pechmarie» – so wird sie in Kenmare heimlich genannt. Marys erste große Liebe kam ums Leben, als sie schwanger war. Und auch ihren Sohn hat sie verloren. Ihre Freunde würden alles dafür tun, Mary endlich wieder lachen zu sehen. Große Hoffnungen ruhen auf Sam, dem neuen Nachbarn: Er ist der Erste, der die junge Frau aus der Reserve lockt. Leider hat Sam selbst mit Geistern aus der Vergangenheit zu kämpfen. Und jemand wartet nur auf den richtigen Moment, die schockierende Wahrheit über ihn ans Licht zu bringen.

Eigene Rezension:
Für Mary hat das Schicksal richtig schlimm mitgespielt. Zuerst stirbt ihre erste große Liebe, während sie selbst schwanger ist und später verliert sie auch noch ihren Sohn. Das Lachen hat sie verständlicherweise längst verlernt und ihre Freunde sind besorgt um sie. Und dann lernt sie Sam kennen. Der neue Nachbar ist der erste, der wieder Zugang zu der jungen Frau findet. Doch auch der hat seine ganz eigene Geschichte. Kann er ihr die Wahrheit sagen? Und kann Mary mit dieser umgehen? Oder ist sie schon zusehr gebrochen aufgrund ihrer schweren Schicksalschläge?

Das Buch besteht aus einem schweren Schicksalsschlag nach dem anderen und wie Menschen mit schlimmer Vergangenheit umgehen und ihr Leben weiterleben. Außerdem geht es um Freundschaften, die alles überstehen, um die große Liebe, neue Gefühle und um Veränderungen. Eigentlich ist das genug Material für eine Geschichte, die berühren könnte. Und trotzdem wollte für mich einfach keine Stimmung aufkommen.
Natürlich haben mir die Protagonisten sehr leid getan und ich fühlte auch mit ihnen mit. Aber die Geschichte zog sich für mich hin und langweilte mich zum Teil richtig.
Außerdem wiederholte sich viel zu viel. Ich war genervt, denn ich weiß als Leser auch ohne unnötiges ständiges Erwähnen, dass Marys unter Migräne und Kopfschmerzen leidet, wenn es nur ein oder zweimal erwähnt wird.

Für meinen ersten Roman von Anna McPartlin bin ich sehr enttäuscht. Und das obwohl dieser so gute Kundenrezensionen und Bewertungen bekommen hat. Man merkt einfach immer wieder wie unterschiedlich doch Geschmäcker sein können und werde mir wohl kein Buch der Autorin mehr kaufen.

Ich für meinen Teil habe sehr lange gebraucht, um in die Geschichte zu kommen. Und so richtig abtauchen konnte ich überhaupt nicht. Der Schreibstil und ich sind einfach nicht auf einen grünen Zweig gekommen.
Meine Hoffnung ein Buch in den Händen zu halten, dass ein wenig an Geschichten von Cecilia Ahern erinnert, wurde leider enttäuscht. Ich bin einfach mit völlig falschen Erwartungen an „Sowas wie Liebe“ herangegangen. Meinen Lesenerv hat die Autorin leider überhaupt nicht getroffen. Aber Geschmäcker sind einfach verschieden.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: