Wehe dem der Gnade sucht von C. E. Lawrence

23. August 2012 at 11:39 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

400 Seiten

ISBN: 978-3492264457

EUR 9,99 (D)

Verlag: Piper Taschenbuch

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Zunächst deutet alles auf Selbstmord hin. Zwei Leichen innerhalb einer Woche – die eine trieb im New Yorker East River, die andere wurde durch einen Stromschlag in der Badewanne getötet. Aber die forensischen Untersuchungen enthüllen eine grausige Wahrheit: beide Opfer wurden zunächst betäubt, dann getötet. Dann wird die nächste Tote gefunden, noch brutaler geschlachtet. Verstörende Botschaften des Killers setzen das NYPD und Profiler Lee Campbell zusätzlich unter Druck. Und die Medien sprechen inzwischen vom »Menschensammler« …

Eigene Rezension:
Leider kommt es immer wieder vor, dass sich Menschen aus den verschiedensten Gründen das Leben nehmen. Sie hinterlassen oft einen Abschiedsbrief und übrig bleibt die Trauer der Hinterbliebenen. So ist auch hier zunächst der Fall klar. Zwei Menschen werden tot aufgefunden. Es sieht ganz klar wie Selbstmord aus. Dennoch werden die Leichen untersucht und dabei stellt sich heraus, dass es eindeutig Mord war. Denn beide Opfer wurden betäubt, bevor sie starben. Und dann taucht noch eine neue Leiche auf, brutal zugerichtet und die vermeintlichen Abschiedsbriefe werden immer seltsamer. Spätestens jetzt ist klar, dass es sich um einen kranken Serienkiller handelt und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Bei „Wehe dem, der Gnade sucht“ handelt es sich bereits um den zweiten Fall um den Ermittler Lee Campbell. Ich persönlich habe den ersten Band nicht gelesen und war erfreut, dass ich nicht das Gefühl bekommen habe, etwas verpasst zu haben. Der Thriller lässt sich also gerne auch zuerst lesen.

Wie in den meisten Büchern dieser Art, haben wir wieder einen Perspektivenwechsel zwischen Ermittler und Täter, was das ganze unglaublich interessant macht. Denn die Gedanken des Killers sind alles andere als normal und konventionell.
Der Autor nutzt außerdem einen richtig flüssigen Schreibstil und einen angenehmen Verlauf der Geschichte, so dass das Buch richtig schnell und leicht weggelesen ist.
Der Nervenkitzel fehlt allerdings leider ein bisschen. Das Buch ist interessant und man möchte natürlich denn Fall zusammen mit Lee Campbell lösen. Doch so richtige Höhepunkte gibt es einfach nicht.
Dafür heimsen die Personen, insbesondere Lee Campbell den ein oder anderen Sympathiepunkt ein.

Mir hat der solide Thriller alles in allem recht gut gefallen. Das Buch lies sich schnell lesen und war auch relativ interessant. Den Mörder und seine Taten fand ich kreativ gewählt und beschrieben. Allerdings fehlte für mich die stetige Steigerung der Spannung. Wer mal einen locker und leichten Thriller sucht, den man eben mal so lesen kann, dem möchte ich das Buch gerne empfehlen. Denn langweilig ist „Wehe dem, der Gnade sucht“ auf keinen Fall. Nur eben nicht ganz so mitreißend und spannungsgeladen wie so manch andere Geschichte.

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