Kinder von Jürgen Seibold

23. August 2012 at 11:48 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

416 Seiten

ISBN: 978-3492273077

EUR 9,99 (D)

Verlag: Piper Taschenbuch

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Annette und Rainer Pietsch leben mit ihren drei Kindern in der Nähe von Stuttgart. Als nach den Sommerferien ein neues Schuljahr beginnt, richtet sich die Familie wieder im Alltag ein. Doch nach einigen Wochen beginnen sich die Kinder zu verändern. Sarah wird zunehmend abweisend, und auch Michael und Lukas entwickeln merkwürdige Verhaltensweisen. Der Familienfriede wird immer mehr von dem aggressiven Auftreten der Kinder erschüttert. Haben die Veränderungen etwas mit den beiden neuen Lehrern, Rosemarie und Franz Moeller, und deren ziemlich unkonventionellen pädagogischen Methoden zu tun? Als schließlich ein Mitschüler unter seltsamen Umständen ums Leben kommt, beschleicht die Eltern ein schlimmer Verdacht.

Eigene Rezension:
Die Familie Pietsch führt ein Bilderbuchleben. Sie haben drei wundervolle Kinder und einen geregelten Tagesablauf. Auch die Ehe von Annette und Rainer ist äußerst harmonisch. Doch das alles ändert sich, als die Sommerferien vorbei sind. Die Kinder der beiden verhalten sich immer seltsamer. Von Harmonie kann keine Rede mehr sein, als die Jungs immer aggressiver und die Tochter Sarah immer abweisender wird. Auch das ganze soziale Umfeld der drei verhält sich komisch. Streit und Machtspiele sind plötzlich an der Tagesordnung. Als die Eltern das ganze unter die Lupe nehmen, stoßen sie immer wieder auf die beiden neuen Klassenlehrer ihrer Kinder. Rosemarie und Fanz Moeller haben nicht nur ungewöhnliche Methoden um Wissen zu vermitteln, sondern sind selbst ganz anders, als man es von normalen Lehrern gewohnt ist. Die Alarmglocken schrillen aber erst ganz laut, als ein Mitschüler ums Leben kommt…

Anfangs bekommt der Leser Einblick in das wundervolle Bilderbuchleben der Familie Pietsch. Als sich das ändert, weiß der Leser zwar schnell, dass alles auf die beiden neuen Lehrer zurückzuführen ist, nicht aber den Grund. Den erfährt man natürlich erst ganz zum Schluss.
Leider erfährt man nur sehr langsam mehr und es werden viel zu viele unwichtige Dinge unnötig in die Länge gezogen. Das Privatleben der einzelnen Kinder und Familien wird langatmig beschrieben. Es passiert nicht wirklich neues und dann bleiben doch viel zu viele Fragen offen.
Spannung war leider nicht wirklich vorhanden. Die reine Neugier treibt den Leser an weiterzulesen. Der kranke Grundgedanke der Moellers war widerrum gelungen, hätte aber viel spannender und interessanter ausgebaut werden können.

Mich hat der Thriller nicht durch Spannung oder einem angenehmen Schreibstil überzeugt. Ich habe das Buch lediglich zuende gelesen, weil ich unbedingt dem Geheimnis um die beiden Lehrer auf die Spur kommen wollte. Teilweise zog sich die Geschichte einfach endlos lange hin, ohne das wirklich etwas passiert ist. Das Buch ist nicht uninteressant, hat nur leider meinen Lesenerv nicht so richtig getroffen. Dennoch konnte ich aus purer Neugier nicht aufhören zu lesen. Schade, dass nicht mehr aus der tollen Grundidee geworden ist.

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