Engelsgrab von Danielle Ramsay

11. August 2012 at 14:20 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

336 Seiten

ISBN: 978-3492264754

EUR 9,99 (D)

Verlag: Piper Taschenbuch

Kurzbeschreibung auf Amazon:
An einem kalten Novembermorgen wird am Strand von Whitley Bay die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Nur wenige Hundert Meter von ihrem Zuhause entfernt. Ihr Gesicht zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Detective Jack Brady soll ermitteln. Doch der vertrauliche Anruf eines Freundes und Kollegen stürzt ihn in einen Gewissenskonflikt: James Matthews war offenbar der Letzte, der die 15-jährige Sophie lebend gesehen hat. Welches Geheimnis verbirgt Matthews, selbst Vater einer Tochter im Teenageralter? Im Laufe seiner Nachforschungen muss Detective Brady feststellen, dass noch zwei Männer eine unrühmliche Rolle im Leben der jungen Sophie gespielt haben: ihr Stiefvater und ein junger Lehrer …

Eigene Rezension:
Alle sind in Aufruhr, als man feststellt, dass am Strand von Whitley Bay ein bestialischer Mörder sein Unwesen treibt. Denn dort wird ein Mädchen gefunden, tot und bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Trotzdem geht Detective Jack Brady ganz routiniert und professionell an den Fall heran. Doch das bleibt nicht lange so. Denn sein bester Freund und Kollege war der letzte, der das 15-jährige Mädchen lebend gesehen hat. Das erklärt auch warum gerade dieser sich beim Fund der Leiche so seltsam verhalten hat. Aber das ist noch lange nicht alles. Denn James Matthews verlangt von Jack, dass er darüber nichts verlauten lässt. Ja, er erpresst ihn sogar. Doch wie soll der denn den Fall lösen mit der ganzen Geheimniskrämerei? Hat sein bester Freund etwa mit diesem schrecklichen Mord zu tun?

Von Anfang an ist „Engelsgrab“ richtig spannend. Es geht um einen grausamen Mord und die verschiedensten Geheimnisse, die zum Teil auch in der Vergangenheit liegen. Das schürt richtig die Neugier des Lesers. Wer Geheimnisse und spannende Mordfälle mag, der ist hier auf jeden Fall  an der richtigen Adresse.
Der Held der Geschichte war recht sympathisch. Auf der einen Seite fühlte man mit ihm mit, da er einfach nur den Mordfall aufklären möchte und wegen seinem Freund in einem richtigen Dilemma steckt. Andererseites wollte man auch wissen, womit er von ihm erpresst wird.

Der Schreibstil war dabei flüssig, so dass es leicht war, das Buch in einem rasanten Tempo locker und leicht zu lesen. Dass inhaltlich sehr viel auf das Privatleben der einzelnen Personen eingegangen wird, ist natürlich Geschmacksache, tut aber dem Lesespaß überhaupt keinen Abbruch. Außerdem herrscht die ganze Zeit eine richtig düstere Stimmung. Auch das mag vielleicht nicht jedermanns Sache sein, hat aber meinen Lesernerv richtig getroffen.

Mir hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite richtig gut gefallen. Ich konnte vor lauter Spannung mit dem Lesen einfach nicht aufhören. Außerdem liebe ich Geschichten, in denen es darum geht, Geheimnisse zu ergründen. Und so war ich ganz schnell in dem Sog der Geschichte regelrecht gefangen. Die Spannung hielt auch bis zum Schluss an. „Engelsgrab“ war mal wieder ein Thriller, der so ganz nach meinem Geschmack war.

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