Verkommen von Bryan Smith

7. August 2012 at 12:12 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

384 Seiten

ISBN: 978-3865521408

EUR 13,95 (D)

Verlag: Festa

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Jessica möchte einen günstigen Gebrauchtwagen kaufen. Als sie mit dem Besitzer alleine in dessen Wohnung ist, fällt er über sie her und vergewaltigt sie.

Jessica will nur eines: Rache. Deshalb entführt sie den Mistkerl in die einsame Wildnis. Sie will ihn erschießen, er soll sterben …

Aber die beiden befinden sich an einem bösen Ort. Die inzüchtigen Einwohner des Städtchens Hopkins Bend hüten seit Generationen ein grauenvolles Geheimnis und Jessica kommt ihnen für ihre perversen Spiele gerade recht …

Dieser Roman ist ein Albtraum in einem Albtraum in einem Albtraum!

Eigene Rezension:
Jessica denkt sich nichts dabei, als sie zu dem Besitzer des Gebrauchtwagens fährt, den sie besuchen möchte. Doch der hat nur eins im Sinn. Er vergewaltigt sie. Er hat sich allerdings kein leichtes Opfer ausgesucht, denn Jessica sieht nur noch rot und will Rache. Sie knebelt ihn, entführt ihn in die Wildnis um ihn dort zu erschießen. Leider hat sich sich nicht gerade den günstigsten Platz für ihren Racheplan ausgesucht, sondern den Vorort zur Hölle. Denn nichts anderes ist Hopkins Bend. Ein kleines Dorf in dem sich das schlimmste Grauen abspielt, jenseits aller Vorstellungskraft. Und die beiden kommen den Einwohnern gerade recht…

Von vorneherein ist klar, dass man mit „Verkommen“ einen richtigen Splatter in den Händen hält. Doch bizarr ist die Konstellation, zwischen Inhalt und Schreibstil von Bryan Smith. Denn inhaltlich ist die Geschichte so schrecklich und brutal, dass man das Buch gut und gerne mal aus der Hand legen möchte. Kann man als Leser aber leider nicht, denn gleichzeitig ist der Schreibstil richtig flüssig und lädt zum verschlingen aus und die Spannung wird auch ganz groß geschrieben.

Der Aufbau der Geschichte ist auch mal etwas anderes. Wir lesen immer ein Kapitel aus der Sicht der einzelnen Protagonisten. Jedes endet anschließend mit einem absoluten Cliffhanger und schon geht es weiter aus der Sicht der nächsten Person. Denn jede erlebt den Horrorort auf seine ganz eigene Weise. Dabei wirken die einzelnen Handlungsstränge überhaupt nicht verwirrend, weil man sofort in der Geschichte drin ist. Hier muss ein absolutes Kompliment an den Autor ausgesprochen werden.

Eine richtige Buchempfehlung kann ich dan dieser Stelle gar nicht aussprechen. Entweder mag man auf grausame und blutige Geschichten, oder eben nicht. Und das ist „Verkommen“ definitiv. Ich selbst habe das Buch verschlungen. Ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Ich musste wissen, wie es mit den verschiedenen Personen weitergeht. Allerdings hier noch einmal eine Warnung an alle Leser. Dieses Buch ist ein Horrortrip ganz ohne Zuckerschlecken. Ich bin mit dem Horrorthriller von Bryan Smith das erste mal an meine Grenzen gestoßen und das will für mich als Fan der dunklen und grausamen Literatur wirklich etwas heißen.

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