Tagebuch aus der Hölle von Thomas Jeffrey

7. August 2012 at 11:54 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

272 Seiten

ISBN: 978-3865520968

EUR 13,95 (D)

Verlag: Festa

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Die Warnung eines Toten an uns, die noch Lebenden. >p< Dies sind die Aufzeichnungen eines Mannes, der nach seinem Selbstmord in der Hölle erwacht – denn dort landen alle Menschen, außer bibelfeste Christen. Fragt den Papst, der wird es Euch bestätigen. >p< Wie all die anderen armen Seelen muss der Mann endlose Qualen ertragen denn in der Hölle stirbt man nicht. Und die vielen Dämonen haben nur eine Aufgabe: Ungläubige zu foltern und zu bestrafen. Als der Mann die schwerverletzte Dämonin Chara findet, die von einigen rebellischen Verdammten an einem Baum gekreuzigt wurde, überkommt ihn Mitleid. Er befreit Chara und damit löst er eine sich langsam vollziehende Kettenreaktion aus, die zur letzten Schlacht zwischen Himmel und Hölle, Engel und Dämonen führt … >p< Deutsche Erstveröffentlichung. Broschur 19 x 12cm, Umschlag in Lederoptik. Mit zahlreichen Illustrationen von Erik Wilson.

Eigene Rezension:
Haben wir uns nicht alle schon einmal gefragt, was nach dem Tod passiert? Gibt es sowohl Himmel, als auch Hölle?
Nach „Tagebuch aus der Hölle“ wissen wir vor allem eines: Das Fegefeuer existiert und wer einmal an diesem Ort landet, kommt nie wieder heraus.
Ein Schriftsteller, der nie Erfolg hatte und auch von seiner Frau verlassen wurde, sieht nur noch einen Ausweg: Selbstmord. Doch das ist eine Sünde wie wir wissen und er landet natürlich in der Hölle.
Was wir hier in den Händen halten dürfen, ist sein Tagebuch. Und mit seiner Ankunft ändert sich alles. Plötzlich besteht dieser Ort nicht mehr nur aus Folterungen von Dämonen…

Jeffery Thomas beschreibt das Geschehen äußerst grausam. Was das betrifft ist das Buch mal wieder typisch für Festa. Die Geschichte an sich ist allerdings ein wenig unoriginell.
Der Schreibstil selbst ist flüssig und man kommt im großen und ganzen recht gut durch die Geschichte. Allerdings geht das ganze nicht so richtig in die Tiefe. Es kommt irgendwie keine Spannung auf. Wir lesen von Folterung und wie man den Sündern das größte Leid zufügen konnte. Während des ganzen Szenarios herrscht eine sehr beklemmende und bedrückende Stimmung. Diese ist wahrscheinlich vom Autor gewollt und wird noch von Illustrationen untermalt. Normalerweise sind genau das die Bausteine für eine wundervoll grausige Horrorgeschichte. Leider fehlte einfach der spannende Faktor in dem Thriller. Die Geschichte plätschert lange vor sich hin, ohne das etwas passiert. Der Leser kann sich nur ein umfangreiches und klares Bild von Thomas Jeffreys Version der Hölle. Aber das fesselnde etwas fehlte einfach in dem Buch.

Ich habe wirklich sehr lange gebraucht um in die Geschichte zu kommen. Zu ungewöhnlich war die Situation. War man dann nach den ersten Kapiteln mal in der Geschichte drin, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Wirklich gut war letztendlich nur das letze Drittel der Lektüre, was ich sehr schade finde. Ich finde der Autor hätte mehr aus der grandiosen Grundidee herausholen können. Für Horrorfans ein absolutes muss. Wer allerdings gerne eine gute Story zum Grauen hat, dem muss ich leider von dem Lesevergnügen abraten.

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