Leo Mittendrin von Sharon Creech

11. Juli 2012 at 12:24 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

213 Seiten

ISBN: 978-3596807918

EUR 6,99 (D)

Verlag: Fischer

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Eine total verrückte Familie!
In einer turbulenten Familie mit vier Kindern kann einer leicht untergehen, wenn er so ist wie Leo: nachdenklich und still. Was in der Realität schwierig erscheint, klappt in Leos Träumen: Da ist er Nobelpreisträger und Superstar. Aber dann bekommt Leo auch im wirklichen Leben seine Chance!
Ausgezeichnet als Buch des Monats April 2008 von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur

Eigene Rezension:
Chaos und Turbulenzen werden in der Familie von Leo ganz groß geschrieben. Um mal seinen verrückten Geschwistern und Eltern zu entgehen, entflieht er gut und gerne mal in Tagträumereien und erlebt dabei die schönsten Abenteuer. Klar da ist er auch mal Nobelpreisträger oder ein absoluter Superstar und steht im Mittelpunkt des Geschehens. Er möchte so gerne auch einmal im Rampenlicht stehen wie seine Geschwister, die immer jeden vom Hocker hauen. Aber auch Leo soll seine Chance bekommen und die findet nicht in seinen Träumen statt, sondern in der Realität.

Das Buch ist in kurzen Anekdoten aufgeteilt die sich alle um das chaotische Familienleben von Leo und seinen Erlebnissen drehen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und einfach, sodass diese Lektüre gerade sehr ansprechend für die jungen Leser ist. Dabei ist die Autorin sehr einfühlsam und geht mit viel Humor ans Werk und entlockt dem Leser gut und gerne das ein oder andere Schmunzeln.

Die Personen sind alle sehr lebendig und man versetzt sich schnell in Leo und seinen Gefühlen hinein. Man schließt den Jungen richtig ins Herz.

„Leo mittendrin“ ist zwar nur ein sehr kurzweiliger Lesespaß, dafür aber umso schöner für das junge Puplikum. Ich fand die einzelnen Geschichten aus Leos turbulenter Familie herzallerliebst und amüsant und habe das Buch sehr gerne gelesen. Ein herrlicher Schmöker für zwischendurch und für jung und alt. Allerdings fand ich das Theaterstück von Leo am Ende des Buches unnötig. Ein paar Geschichten aus seinem Leben und seiner Familie hätten das Buch mehr abgerundet.

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