Mutterliebst von Antoinette van Heugten

23. Juni 2012 at 10:30 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

352 Seiten

ISBN: 978-3899419399

EUR 8,99 (D)

Verlag: Mira Taschenbuch im Cora Verlag

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Max Parkman ist Autist und in den Augen seiner Mutter einfach perfekt – bis er des Mordes angeklagt wird.

Eigene Rezension:
Aufopfernd kümmert sich die Anwältin Danielle Parkman um ihren Sohn Max. Dieser ist 16 Jahre alt und Autist. Leider ist er derzeit auch Selbstmordgefährdet und um ihm zu helfen, lässt sie ihn in eine berühmte Eliteklinik einweisen. Von Anfang an, kommen ihr die Umstände dort seltsam vor und verursachen bei ihr Besorgnis und Bauchschmerzen. Allerdings bekommt Max dort die besten Behandlungen, von daher sollte eigentlich alles in Ordnung sein.
Doch die Ereignisse überschlagen sich, als sie ihren über alles geliebten Sohn blutüberströmt, neben der Leiche eines anderen Patienten vorfindet. Max ist nicht nur der einzige Zeuge, sondern wird auch noch des Mordes angeklagt. Aber Danielle ist von seiner Unschuld überzeugt und wird alles daran setzen und das beweisen – koste es was es wolle!

Anfangs dauert es etwas, bis man in der Geschichte so richtig drin ist. Die Autorin beschreibt zunächst sehr ausführlich die Personen und das Verhältnis zwischen Max und Danielle. Neben der Sorge um den Sohn, hat sie auch noch ein sehr stressiges und belastendes Berufsleben. Denn das Geld ist aufgrund der Pflege von Max äußerst knapp. Doch die Mutter ist eine Kämpfernatur, was immer wieder zum Vorschein kommt. Viel Spannung erwartet den Leser in den ersten Kapiteln allerdings nicht. Diese tragen nur zum allgemeinen Verständnis bei.

Doch dann wird Max in der Klinik aufgenommen. Die Geschehnisse spitzen sich immer mehr zu, bis hin zu dem Fund der Leiche. Spätestens dann kann  man mit der Lektüre nicht mehr aufhören, bishin zur letzten Seite.
Immer wieder bekommt man eine Ahnung, wieviel Einfühlungsvermögen die Autorin besitzt, denn Gefühle werden in diesem Buch ganz groß geschrieben. Die Geschichte geht eindeutig ans Herz und man fiebert mit Mutter und Sohn richtig mit.

Meiner Meinung nach regt der Thriller sehr zum Nachdenken an. Die Autorin hat ein geniales Verbrechen konstruiert, in dem sich die Gefühle zwischen Mutter und Sohn und unerwartete Wendungen die Hände schütteln.
Wer „Mutterliebst“ in die Hände nimmt und zunächst vom schleppenden Beginn der Geschichte enttäuscht ist, dem kann ich nur ans Herz legen, weiterzulesen. Ihr werdet nicht enttäuscht – Versprochen!

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