Pitch Black – Ohne Ausweg von Susan Crandall

30. Mai 2012 at 08:42 (Bücher, Rezensionen)

broschiert

395 Seiten

ISBN: 978-3802583339

EUR 9,95 (D)

Verlag: Lyx

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Die Reporterin Madison Wade zieht mit ihrem Adoptivsohn Ethan in eine ruhige Kleinstadt in Tennessee. Als Ethan mit seinem Freund Jordan, dessen Stiefvater und einigen anderen Jungen zu einem Campingausflug in die Berge fährt, kommt es zu einer Tragödie. Jordans Stiefvater, ein erfahrener Wanderer, kommt ums Leben. Sämtliche Indizien weisen auf einen Mord hin, und der Hauptverdächtige ist Ethan. Madison ist auf ihren Spürsinn als Reporterin angewiesen, um dem Sheriff des Ortes, Gabe Wyatt, Ethans Unschuld zu beweisen. Dabei entwickelt Maddie schon bald tiefere Gefühle für den attraktiven Gabe …

Eigene Rezension:
Ethan hat wohl in seinen jungen Jahren so einiges mitgemacht. Grund genug für seine Adoptivmutter in die ruhige und hübsche Kleinstadt zu ziehen. Auch wenn die Reporterin Madison Wade extrem fürsorglich und besorgt ist, lässt sie ihn in die Berge mit seinem neuen Freund Jordan und dessen Stievater zum campen gehen. Was soll schon groß passieren, wenn eine Aufsichtsperson dabei ist? Doch was wenn diese tragischerweise ums Leben kommt und Ethan der einzige Verdächtige ist, der für diese Tat infrage kommt? Denn die Tragödie war kein Unfall, sondern es war Mord. Und was wenn die Adoptivmutter die einzige ist, die ihm glaubt und auf eigene Faust ermittelt? Denn eines ist für Madison klar. Ihr Sohn darf nicht hinter Gitter. Er ist doch unschuldig! Oder etwa nicht?

Susan Crandall hat sich mit „Pitch Black“ ganz schön was einfallen lassen. Die Charakter sind mit ihren Persönlichkeiten einfach wundervoll lebendig. Man fühlt mit der Mutter in ihren Adoptivsohn von Anfang an mit und blickt nie so recht durch ob Ethan nun schuldig ist oder doch zu Unrecht verdächtigt wird.
Dabei hat die Autorin einen Schreibstil, der es leicht macht, das Buch in einem schnellen Tempo zu lesen. Die Spannung baut sich nach und nach immer mehr auf und spitzt sich richtig zu. Dabei kommt der Roman trotz Verbrechen, völlig ohne blutige Details aus. So müssen zartbesaitete Leser auf ihr Lesevergnügen überhaupt nicht verzichten. Wer auf ein bisschen Romantik steht, wird sich sicher über die kleine Romanze freuen, die sich bei Madison anbahnt. Auch wenn sie sich in erstere Linie lieber um die Klärung des Verbrecherns kümmert.
Auch die verschiedenen Handlungsstränge sind nicht allzu kompliziert. Sind schlüssig und man kommt ohne zuviel nachdenken zu müssen richtig schön mit und kann dem Verlauf der Geschichte gut folgen. Dabei ist das ganze auch richtig logisch aufgebaut.

Ich für meinen Teil habe am Anfang ein wenig gebraucht um in die Geschichte reinzukommen. Ich wurde einfach nicht von der ersten Seite an gefesselt. Nach einiger Zeit war ich aber völlig in der Handlung, hab mit der kleinen Familie mitgefiebert und war richtig im Bann der Geschichte drin.
Ich habe mich richtig gefreut, dass trotz romantischer Liebesszenen, das ganze nicht zu schnulzig gewirkt hat.
Für mich war „Pitch Black“ mal ein richtig schöner Thriller, der einige Emotionen weckt, spannend, romantisch und liebevoll ist und dabei fast völlig ohne Gewalt und Brutalität auskommt.
Beide Daumen hoch für diese Leistung.

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