Der Venuspakt von Jeanine Krock

4. April 2012 at 20:22 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

332 Seiten

ISBN: 978-3802582295

EUR 8,95 (D)

Verlag: Lyx

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Nuriya ist ein Feenkind, eine Tochter des Lichts, doch sie will mit der Magie ihrer Vorfahren nichts zu tun haben. Als sie den Blick eines Fremden spürt, ahnt sie sofort, dass diese Begegnung ihr Leben auf den Kopf stellen wird.

Kieran ist sinnlich, sexy und sehr gefährlich. Seine Welt ist die Dunkelheit. Seit Jahrhunderten arbeitet der Vampirkrieger als Auftragskiller und tötet jeden, der es wagt, die magische Ordnung zu stören. Gefallen daran hat er leider überhaupt nicht. Er ist müde geworden diese sensible Ordnung in der Magie aufrecht zu erhalten. Aber dann verstößt er selbst gegen die Regeln, denn die widerspenstige Feentochter hat längst sein Herz geraubt …

Eigene Rezension:
Die Kernhandlung ist schnell erzählt.
Es geht um Nuriya die ein Feenkind ist. Eigentlich hat sie gar keine Lust darauf, auch nur irgendetwas mit Magie zu tun zu haben. Doch sie ist aber nicht nur das, sondern etwas besonderes. Sie ist eine Tochter des Lichts und ist auserwählt worden den Venuspakt zu besiegeln.
Dann gibt es noch Kieran. Er gehört nicht zu den Feen. Ganz im Gegenteil er ist ein Vampir und auch nicht nur irgendeiner. Er ist dafür zuständig in der Welt der Magie für Recht und Ordnung zu sorgen. Denn dort gibt es Regeln um das allgemeine Gleichgewicht aufrecht zu halten und jeder der dagegen verstößt wird es bereuen.
Was aber wenn er selbst eine der Regel verstößt, weil er sich in die schöne Nuriya verliebt hat?

Das Buch ist meiner Meinung nach nur für richtige Fantasyfans etwas. Man kommt sonst sehr schwer in die Geschichte rein.
Die Erzählung wechselt die Sichtweise immer mal zu dem Feenkind Nuriya und dem Vampir Kieran. So erfahren wir aus unterschiedlichen Perspektiven den Verlauf der Geschichte und die Gedanken der verschiedenen Protagonisten.
Hinzu kommt, dass unsere Helden auch noch telepathische Unterhaltungen führen. Diese grenzen sich optisch überhaupt nicht ab und man hat als Leser so seine Schwierigkeiten dem Verlauf der Dinge gut folgen zu können.

So recht Spannend war die Story auch nicht. Ein Vampir verliebt sich in eine Vampir. Die beiden passen wegen äußeren Umständen eigentlich gar nicht zueinander, doch die Liebe ist stärker. Und dann gilt es noch den Venuspakt zu besiegeln.
Die Charakter sind nicht sehr plastisch und nachvollziehbar gezeichnet. Sie werden dem Leser ohne großes wenn und aber vor die Nase gesetzt und man fühlt sich einfach selber ohne Ahnung in die Geschichte hineingeworfen.
Dafür sind die Liebesszenen wieder sehr detailliert beschrieben. Das wirkt im Gegensatz zu allen anderen Abenteuern in dem Buch recht dick aufgetragen.

Eigentlich lese ich sehr gern von fantastischen Wesen wie Feen und Vampire und erlebe normalerweise mit Spannung deren Abenteuer mit. Aber mit „Venuspakt“ bin ich einfach nicht warm geworden. Es war sehr anstrengend gedanklich bei den verschiedenen Handlungssträngen mitzukommen. Und doch, wenn man irgendwann die Hürden des Anfangs überwunden hat, ist das Buch dann sehr schnell gelesen und fasziniert dann doch ein wenig.
Aus dem Buch hätte man meiner Meinung nach auf jeden Fall mehr machen können. Schade eigentlich.

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