Das Tagebuch des Teufels von Nicholas D. Satan

8. Januar 2012 at 21:01 (Bücher, Rezensionen)

Hardcover

160 Seiten

ISBN: 978-3821860664

EUR 12,95 (D)

Verlag: Eichborn

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Ein Höllenspektakel: Die Weltgeschichte aus der Sicht des Teufels Schwarz, böse und verdammt cool ist das Tagebuch des Teufels. Aus erster Hand erfahren Sie die unterschlagene Wahrheit hinter den zehn Geboten, warum die Jungfräulichkeit Marias ein sexueller Betriebsunfall war und weshalb auch Pest und Cholera ihren Charme haben. Am Anfang stand ein kleiner Sündenfall: Weil der große Boss es partout nicht ertragen konnte, wenn einer seiner Untergebenen nicht kuschte, wird der Teufel aus dem Reich des Schöpfers hochkant rausgeworfen. Zu stolz, um Gnade zu bitten, erschafft Satan die Unterwelt und sinnt mit inzwischen arbeitslosen Überläufern auf Rache. Der Plan: die Weltherrschaft. In seinem jetzt gefundenen und erstmals transkribierten Tagebuch erfahren wir in allen Details, mit welcher Perfidie er sich ans Werk machte: wie Satan sich die großen Plagen patentieren ließ und wann er seine Fassung der zehn Gebote entwickelte. Wie er vom Projekt »Jesus« erfahren hat und trotzdem zu spät bei Maria war. Warum J. zwar naiv, aber leider nicht bestechlich war. Im Gegensatz zu Pontius Pilatus und Barabas. Doch das war erst der Beginn seiner allumfassenden Herrschaft, die – glaubt man seinem Tagebuch – bis heute andauert …

Eigene Rezension:
Mich hat ja schon immer mal interessiert was der Teufel so denkt. Immer wird er durch den Schmutz gezogen und jeder hat so seine eigene Sichtweise was ihn betrifft. Aber ich wollte einfach mal wissen wie der die Welt so sieht und was ihm den Ansporn zu seinem Verhalten gibt. Was eignet sich da besser, als sein Tagebuch?

Ja ihr habt richtig gelesen, wir können hier „Das Tagebuch des Teufels“ lesen und erfahren so hautnah wie alles begann und was er so auf dem Kerbholz hat. Er war nicht nur so freundlich, seine Aufzeichnungen in einem kleinen hübschen Buch mit Goldschnitt zu verpacken sondern hat uns sogar eine Version von dem berühmten Pakt beizulegen.

Euch wird wahrscheinlich auf Anhieb auffallen, dass der Teufel ein großes künstlerisches Talent hat. Auf jeder Seite sind entweder witzige Karrikaturen und Zeichnungen zu entdecken oder aber ein Sammelsurium an Notizen und Photos immer passend zur jeweiligen Andekdote aus der Geschichte.
Der Teufel versprüht nicht nur unheimlich viel Witz und Charme, nein, er hat auch keine Episode im Lauf der Geschichte ausgelassen. Wir können verfolgen wie alles begann am ersten Tag als die Welt entstand. Natürlich immer im Hinblick auf die Bibel bis hin zur heutigen Zeit. Ganz schön interssant wie sich der Lauf der Dinge und der Glaube so gewandelt hat. Und es ist ganz schön imposant was der Teufel schon so alles erlebt und unternommen hat. Er musste so einiges mitmachen.

Mir hat „Das Tagebuch des Satans“ richtig gut gefallen. Ich konnte an einigen Stellen nicht nur schmunzeln, sondern musste richtig herzhaft lachen. Ich kann den Autor Nicholas D. Satan nur in den höchsten Tönen loben für diesen kurzweiligen aber sehr großen Spaß.

Und ich muss sagen, dass mir der Belzebub am Ende doch wie ein ganz sympathisches Kerlchen vorkam…

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1 Kommentar

  1. Seralina1989 said,

    Gut zu wissen, in welchen Geschichten der Teufel alles seine Finger hat XD
    Der Nachfolger „Wie man Feinde gewinnt“ steht dem m.E. in nichts nach… 🙂

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