Dämonenfeuer von Michael Laimo

29. Dezember 2011 at 10:21 (Bücher, Rezensionen)

Klappenbroschur

269 Seiten

ISBN: 978-3800095193

EUR 12,95 (D)

Verlag: Otherworld Verlag

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Eine vergessene Kirche ohne Gemeinde aber nicht leer. Tief unter ihren Gewölben ruht eine Holzkiste, die nie geborgen werden sollte. Als die Kirche jedoch letztlich renoviert wird, stoßen Bauerbeiter darauf und entfesseln eine grauenhafte Macht. Pater Pilazzo beaufsichtigt die Renovierung und träumt davon, den alten Glanz der Kirche wiederherzustellen ein Traum, der sich zu einem Albtraum wandelt, als in den Mauern der heiligen Stätte Menschen gegen Dämonen ums nackte Überleben kämpfen müssen.

Eigene Rezension:
Eine scheinbar verlassene Kirche, in der nur noch Obdachlose wohnen, wird nun zum Abriss freigegeben. Warum auch ein leerstehendes und ungenutzes Gebäude so stehen lassen, wenn man doch das Grundstück viel besser nutzen könnte?
Doch dann wird ein eine Kiste gefunden. Doch was für ein Grauen mit diesem Fund beginnt, ahnt Jyro – der Entdecker, zu diesem Zeitpunkt noch nicht und hätte er sich wohl auch in seinen schlimmsten Alpträumen nicht vorstellen können. Denn besagte Kiste enthält Horror und Böses und das wird nach dem Öffnen auch freigesetzt.  Nun gilt es, diese Macht einfach nur noch zu stoppen, denn sonst werden nicht nur alle Bauarbeiter und Obdachlosen sterben, sondern noch viel schlimmeres passieren, wenn die Macht nicht aufgehalten wird und somit immer mehr an Kraft gewinnt. Kann dieser Wettlauf gegen die Zeit gewonnen werden?

Der Autor hat in „Dämonenfeuer“ nicht an Grausamkeit und Horrorklischees gespart. Was das betrifft kommt der Leser voll auf seine Kosten. Es wird blutig, gruselig, abgedreht und ist ganz und gar nichts für zarte Gemüter. Der Titel „Horror-Thriller“ ist hier absolut gerechtfertigt.
Außerdem lesen wir sehr viel über Religion und dem damit verbundenen Horror wie die Apokalypse und Opferungen. Die Kirche spielt hier eine ganz große Rolle.
Der Schreibstil an sich ist recht flüssig und rasant, so dass man unglaublich schnell durch die Geschichte kommt. Man fliegt regelrecht über die Seiten und schaudert doch das eine oder andere Mal.
Allerdings sind die Charaktere nicht besonders gut gezeichnet. Hier hätten ein paar mehr Seiten, oder weniger Horror dem Buch sehr gut getan.

Alles in allem konnte mich „Dämonenfeuer“ nicht so recht mitreißen. Grausam ist die Geschichte und blutrünstig auch. Das sollte mich als Horrorfan eigentlich ansprechen. Allerdings ließ mich das ganze Szenario irgendwie kalt, weil die Personen alle sehr oberflächlich beschrieben sind. Ich konnte einfach gar nicht mit ihnen mitfühlen. Und das hat mir einfach gefehlt und so habe ich halbherzig das Buch beendet und hatte am Ende ein sehr gleichgültiges Gefühl.
Wem das aber nicht stört und wer auf der Suche nach einem klassischen Horrorbuch mit viel Ekelfaktor ist, dem ist dieser Thriller natürlich ans Herz zu legen.

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