Der Club der toten Dichter von N.H. Kleinbaum

9. Oktober 2011 at 18:51 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

160 Seiten

ISBN: 978-3404115662

EUR 6,99 (D)

Verlag: Bastei Lübbe

Kurzbeschreibung auf Amazon:
Todd Anderson und seine Freunde vom Welton Internat können kaum glauben, daß sich ihr Schulalltag völlig verändert hat, seit ihr neuer Englischlehrer John Keating sie aufgefordert hat, aus ihrem Leben etwas Besonderes zu machen. Von Keating ermutigt, lassen sie den vor Jahren gegründeten Club der toten Dichter wiederaufleben – einen Geheimbund, in dem sie frei von Zwängen und Erwartungen ihren Gefühlen freien Lauf lassen können. Als Keating ihnen die Welt der Dichter erschließt, entdecken sie nicht nur die Schhönheit der Sprache, sondern auch die Bedeutung des Augenblicks. Doch schon bald stellt sich heraus, daß die neugewonnene Freiheit tragische Konsequenzen hat …

Eigene Rezension:
Todd Anderson und seine Freunde sind neu auf dem Eliteinternat auf dem bereits ihre Väter sehr erfolgreich waren. Natürlich sollen die Jungs in deren Fußstapfen treten.
An der Schule werden sie von dem neuen Englischlehrer John Keating unterrichtet und dieser ist so ganz anders als die anderen konservativen Lehrer. Sein Motto lautet „Carpe Diem“ – nutze den Tag. Er ermutigt die Jungs kreativ zu werden. Gemeinsam lassen sie den geheimen Club der toten Dichter wieder auferleben in dem sich jeder seinen Gedanken durch Sprache und Gedichten freien Lauf lassen kann. Doch die neugewonnene Freiheit bleibt nicht ohne Folgen…

Mit „Der Club der toten Dichter“ halten wir das Buch zum gleichnamigen Film in den Händen.

Man merkt nach der Lektüre, warum das Buch gerade mal 160 Seiten fasst. Die Geschichte ist nämlich sehr gut und interessant. Allerdings hat der Leser kaum die Möglichkeit sich in die Charakter einzufühlen. Diese sind nämlich oberflächlich beschrieben. Gefühle und Emotionen kommen kaum zur Geltung.

Dennoch lädt die Geschichte sehr zum Nachdenken an. Kann es gut sein, immer das zu tun, was einem die Eltern vorschreiben? Muss es denn unbedingt sein, dass um jeden Preis in die Fußstapfen der erfolgreichen Väter getreten wird? Sollte man nicht seinen eigenen Traum leben und sich weiterentwickeln? Oder ist eine autoritäre Erziehung mit klaren und strengen Grenzen besser?

Ich fand „Den Club der toten Dichter“ mitreißend und gut nachvollziehbar. Meiner Meinung nach hätten dem Buch aber gut 100 Seiten mehr gut getan. Denn dann hätte man sich mehr in die Personen einfühlen können.
Ich finde es gut mal etwas neues auszuprobieren und sein eigenes Leben zu leben und seinen eigenen Charakter zu entwickeln. Regeln sind gut, aber man sollte dennoch genügend Spielraum haben um sich selbst verwirklichen können. Also nutze den Tag!

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