Tote Stimmen von Steve Mosby

26. September 2011 at 09:55 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

400 Seiten

ISBN: 978-3426638262

EUR 9,99 (D)

Verlag: Knaur TB

Kurzbeschreibung auf Amazon:
In einer britischen Großstadt treibt ein perfider Killer sein Unwesen. Er entführt junge Frauen, fesselt sie an ihr Bett und schickt deren Familien und Freunden E-Mails und SMS, mit denen er sie in den Glauben wiegt, alles sei in bester Ordnung. Erst kurz bevor die Opfer schließlich verdursten, kommen Anrufe, in denen eine computersimulierte Stimme »Hilf mir, hilf mir!« fleht. Doch dann ist es schon zu spät. Als die junge Tori verschwindet und ihr Freund nachts merkwürdige SMS-Botschaften erhält, beginnt für Detective Sam Currie ein Wettlauf gegen die Zeit …

Eigene Rezension:
Ein Psychopath mordet in einer britischen Großstadt. Er wählt junge Frauen aus, entführt sie und fesselt sie ans Bett. Sie werden jedoch erst von ihrer Familie und ihren Freunden vermisst, wenn es bereits zu spät ist. Denn während die Frauen in Gefangenschaft sind, schickt er dem Bekanntenkreis des Opfers SMS und Emails, in denen er sie Glauben lässt, dass es ihr gut geht und alles in Ordnung ist. Erst wenn es bereits zu spät ist, weil sie schon fast am verdursten sind, kommt ein Anruf in dem eine Stimme um Hilfe fleht.
Als Tori verschwindet und ihr Freund ebenfalls solche SMS erhält, glaubt er nicht daran. Dafür kennt er sie zu gut. Und für Detective Sam Currie beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

Von Anfang an kommt man sehr gut in die Geschichte und verfolgt diese mit Spannung. Allerdings muss man sich doch ein wenig konzentieren, um die verschiedenen Handlungsstränge verfolgen zu können.
Das Buch ist in mehrere Teile aufgeteilt und deren Kapitel haben chronologische Reihenfolge, gekennzeichnet mit einem Datum.

Der Thriller ist allerdings sehr intelligent und verzwickt. Der Klappentext verspricht schon einen interessanten Verlauf, da allein die Vorgehensweise des Killers Spannung verspricht.
Allerdings wissen wir am Ende des Buches kaum etwas von den Protagonisten, was ich sehr enttäuschend finde. Man fühlt zwar mit dem Opfer mit, aber nicht mit den restlichen Personen. Da hab ich mir bei 395 Seiten mehr erhofft.
Dennoch lässt die Spannung nicht nach, weil man einfach wissen möchte, was der Psychopath für ein perfides Spiel treibt und was sein eigentliches Motiv ist.

Positiv ist meiner Meinung nach, dass die Handlung und der Verlauf der Geschichte nicht vorhersehbar ist, wie das leider bei vielen Büchern dieser Art der Fall ist. Ich war immer wieder aufs Neue über die Wendung überrascht.

Für mich war „Tote Stimmen“ ein netter Thriller, der sich in meinen Augen gut und schnell durchlesen lies. Allerdings fehlte mir die persönliche Seite der Personen und es hätte noch ein wenig spannender werden können. Für zwischendurch mal zum entspannen aber auch an alle Thrillerfans zu empfehlen. Ich persönlich habe mir nach dem Klappentext noch ein wenig mehr erhofft.

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