Alleinstehender Psychopath sucht Gleichgesinnte von Jeff Strand

6. September 2011 at 09:30 (Bücher, Rezensionen)

Hardcover

272 Seiten

ISBN: 978-3800095186

EUR 18,95 (D)

Verlag: Otherworld Verlag

Kurzbeschreibung auf Amazon
Andrew Mayhem ist zurück – pleite, planlos und immer noch mit dem Hang, in skurill-makabre Abenteuer verstrickt zu werden. Diesmal zwingen ihn die Umstände, sich als Serienmörder auszugeben, um eine Gruppe von Psychopathen zu infiltrieren, die sich in einem abgeschiedenen Landhaus in Alaska zu einem Wochenende mit blutigen Spielen versammelt. Kann er die vorgesehenen Opfer rechtzeitig befreien – oder muss er an ihrem Ableben mitwirken, um das eigene Leben zu retten?

Eigene Rezension
Wie sehr habe ich mich auf die eine neue Geschichte rund um Andrew Mayhem gefreut. Und ich wurde nicht enttäuscht.
Natürlich ist Andrew wieder – oder immer noch – pleite und hat sich kaum vom letzten Abenteuer erholt. Doch es dauert gar nicht lange, da bekommt er schon wieder durch ein kurioses Angebot die Chance auf einen nicht unerheblichen Geldbetrag. Da muss er nicht lange überlegen, um dieses anzunehmen.
Typisch für den Helden ist es auch, dass er natürlich wieder in eine böse Falle tappt. Er landet nämlich in einer in einer Luxusvilla. Was daran so schlimm ist? Ganz einfach, das ist der private Spielplatz einer Gruppe der abartigsten Psyopathen überhaupt. Nun gilt es nicht nur die sich selbst und die dort gefangenen Opfer zu retten, sondern auch seinen besten Freund Roger…

Der Autor überzeugt gleich zu Beginn, wie schon im ersten Band, durch seinen wunderbaren Schreibstil, Ironie und viel schwarzem Humor. Auch der Titel ist wieder einmalig.
In dieser Geschichte geht es auch wieder richtig zur Sache. Es wird nicht nur lustig, sondern auch makaber, blutig und grausam. Immerhin befinden wir uns auf einer Spielwiese in der sich ein ganzer Haufen Psychopathen vergnügen. Die Abartigkeit findet hier keine Grenzen.
Doch gerade wegen diesem speziellen Humor von Jeff Strand, werden auch die Lachmuskeln das eine oder andere Mal doch sehr strapaziert.
Für mich kam auch wieder die Spannung nicht zu kurz. Es ist quasi unmöglich das Buch aus der Hand zu legen, so dass es leicht ist, es in einem Rutsch quasi zu verschlingen.

Allerdings hab ich mir nach dem Buch doch so meine Gedanken über den Autor gemacht. Wie kommt man nur auf solche abartigen Ideen? Ich war immer wieder überrascht, angeekelt und geschockt von der Grausamkeit der einzelnen Killer.
Das absolute Highlight ist für mich, dass man mit den Andrew-Mayhem-Büchern etwas ganz neues und einzigartiges in den Händen hält.

Lesern, die sich gut und gerne schnell mal ekeln, muss ich auch vom Kauf von diesem Buch leider abraten. Ich persönlich habe „Alleinstehender Psychopath sucht Gleichgesinnte“ im Vergleich zu „Grabräuber gesucht“ als noch abartiger, grausamer und blutiger empfunden.
Mein einziger Kritikpunkt ist der, dass der dritte Band noch nicht erschienen ist, denn die Bücher von Jeff Strand machen einfach süchtig!

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