Der Augensammler von Sebastian Fitzek

21. Juli 2011 at 09:26 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

464 Seiten

ISBN: 978-3426503751

EUR 9,99 (D)

Verlag: Knaur TB

Kurzbeschreibung auf Amazon
Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Leichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der »Augensammler« keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

Eigene Rezension
Lange habe ich dem neuen Thriller von Sebastian Fitzek entgegengefiebert. Ich bin aufgrund der bereits erschienenen Bücher von ihm mit sehr hohen Erwartungen an das Buch herangegangen. Und ich muss ganz klar sagen, dass diese noch Übertroffen wurden.

In Berlin treibt ein grausamer Mörder sein Unwesen. Er tötet die Mutter und entführt anschließend ihr Kind. Der Vater bleibt am Leben. Warum? Ganz einfach: Er hat 45 Stunden Zeit um sein Kind zu finden, sonst wird es sterben. Den Spitznamen „Augensammler“ trägt der Killer, weil den Kindern immer ein Auge fehlt, wenn sie tot aufgefunden werden.
Kurios wird das Ganze als die blinde Alina auftaucht. Sie ist eine Physiotherapeutin und der Psychopath war bei ihr in Behandlung. Seit sie ihn berührt hat, kann sie in seine Vergangenheit blicken… Kann sie nun helfen den Killer zu finden? Oder ist womöglich ihr eigenes Leben in größter Gefahr? Ein neuer Wettlauf mit der Zeit beginnt, bevor das neue Ultimatum abläuft…

Wenn man „Der Augensammler“ in den Händen hält, wird dem Leser wohl zunächst auffallen, dass der Thriller mit der letzten Seite beginnt. Das komplette Buch ist rückwärts nummeriert. Das hat auch einen tieferen Sinn, den wir natürlich erst später erfahren.

Sebastian Fitzek hat hier wieder einen Pageturner geschaffen. Der Schreibstil ist wieder sehr flüssig und einfach geschrieben, sodass der Leser sehr gut durch die Geschichte kommt. Fans von kurzen Kapiteln werden sich freuen, da diese auch hier wieder immer recht knapp ausfallen.
Die Handlung selbst ist die meiste Zeit aus der Perspektive des Hauptprotagonisten Alexander Zorbach beschrieben. Ab und zu lesen wir auch aus der Sicht von Alina und aus der Sicht eines Kindes. Die Charakter selbst waren von Anfang an sehr sympathiscch. Vor allem mit Alexander Zorbach konnte ich sehr gut mitfühlen.

Mir hat es auch wieder sehr gefallen, dass für mich der Verlauf der Geschichte und das Ende sehr unberechenbar waren. Immer wenn ich dachte, dass ich auf der richtigen Spur bin, wurde ich wieder eines besseren belehrt. Ich für meinen Teil konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und möchte den Psychothriller an alle Fans von Sebastian Fitzek und an alle Freunde der Spannung wärmstens weiterempfehlen. Einfach ein geniales Buch.

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