Underground Killer von John Macken

16. Juni 2011 at 09:45 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

416 Seiten

ISBN: 978-3426508787

EUR 9,99 (D)

Verlag: Knaur TB

„Nur ein winziger Nadelstich im Gedränge der Rushhour…
In Londons U-Bahn treibt ein unberechenbarer Killer sein Unwesen. Es gibt keine Spuren, kein Motiv. Selbst die besten Ermittler tappen im Dunkeln. Nur Reuben Maitland, ehemals Chef der Forensik bei der Londoner Polizei, könnte den Täter identifizieren. Doch Reuben ist gerade gefeuert worden…“

Positiv fallen zunächst die kurzen Kapitel und der flüssige Schreibstil auf. Dadurch rutscht der Leser gut durch die Geschichte und hat das Buch in windeseile gelesen.
Man ist auch gleich zu Beginn mitten im Geschehen. Es fängt sofort mit einem Mord an. Und man ist neugierig, wer denn der Mörder ist und nach welchem Schema er seine Opfer aussucht.

Die Geschichte klingt auch erst einmal sehr spannend, wenn man sich den Klappentext durchliest. Immerhin geht es um einen Killer, der in den U-Bahnen von London sein Unwesen treibt.
Schon allein die Vorstellung lässt einen erschaudern. Allerdings ist der Leser nach den anfänglichen, vielversprechenden Kapiteln eher verwirrt. Es gibt zuviele Handlungsstränge, bei denen man nicht wirklich versteht, worum es eigentlich geht. Es kommt auch einfach zuviel Ermittlerarbeit vor. Man erwartet als Leser einfach etwas anderes. Dass sich zum Beispiel mehr um die eigentliche Morde gekümmert wird und man mehr vom Täter selbst erfährt.

Alles in allem ist der „Undergroundkiller“ aber kein schlechtes Buch. Es ist eher ein netter Zeitvertreib für zwischendurch. Außerdem ist der Thriller meiner Meinung nach eher für Leser geeignet, die mit diesem Genre nicht soviel am Hut haben, es aber gerne mal versuchen möchten. Also für die zartbesaiteten Leser kann ich hier grünes Licht geben.
Die hartgesottenen Fans der Spannung und des Grauens muss ich hier leider enttäuschen. Es ist weder sehr spannend gewesen, noch ist vom Autor viel auf Täter, Taten und Opfer eingegangen worden. das habe ich persönlich doch sehr vermisst. Dennoch: „Undergroundkiller“ ist ein netter Schmöker für zwischendurch, wenn man es sich mal ohne zittern und Luftanhalten mit einem Thriller gemütlich machen möchte.

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1 Kommentar

  1. David said,

    Find die Rezi gut 🙂

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