Stigma von Michael Hübner

27. Mai 2011 at 00:02 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

448 Seiten

ISBN: 978-3442474172

EUR 8,99 (D)

Verlag: Goldmann Verlag

Tom Kessler hatte eine wundervolle Kindheit. Er ist beliebt bei seinen Freunden und hat liebevolle Eltern. Bis zu dem besagten Tag,  der alles änderte. Der Tag, an dem er in die Fänge eines gefährlichen Psychopathen und Serienkiller gerät. Der Tag an dem er dennoch gerettet wurde. Und der Tag, an dem er sein Gedächtnis und seine Erinnerung komplett verlor…
Dreizehn Jahre später: Tom hat eine hübsche Frau und einen wundervollen Sohn. Die kleine Familie lebt weit ab vom Schuss in einem traumhaften Haus. Auch beruflich ist alles Spitze, denn ausgerechnet Tom ist Bestsellerautor im Genre der Thriller. Doch sein Leben hat auch große Schattenseiten. Er hat vor allem und jeden unglaublich große Ängste, die sich immer öfter in unberechenbare Panikattacken steigern. Irgendwann kann ihm weder seine attraktive Therapeutin noch seine Familie oder sein bester Freund Fanta weiterhelfen. Als diese Attacken immer schlimmer und unvorhersehbarer werden, beginnt komplett alles aus dem Ruder zu laufen.
Warum glaubt ihm denn keiner? Ist alles doch nur Einbildung? Wem kann er noch trauen? Was ist damals vor dreizehn Jahren wirklich geschehen?

Wer sich „Stigma“ ansieht, kann gleich erahnen, was einen hier erwartet. Das Cover ist sehr aufwändig und blutig gestaltet. Was hier ins Auge fällt, ist keineswegs heiße Luft, denn hier geht es richtig zur Sache und dem Leser wird viel an Brutalität und Wahnsinn geboten.

Der Thriller von Michael Hübner ist ein echter Pageturner. Die Geschichte beginnt schon im Prolog extrem spannend und grausam. Der weitere Verlauf der Geschichte bringt einem immer wieder zum Grübeln, Staunen, Entsetzen und vor allem zum mitfiebern. Dabei liest sich das Buch richtig schnell, da man von der ersten Seite an richtig gefesselt ist und es schier unmöglich ist, es wieder aus der Hand zu legen. Dabei spielt auch der flüssige, gut zu lesende Schreibstil des Autors eine große Rolle.

Positiv ist für mich herausgestochen, dass die Protagonisten so sympathisch waren. Auf der einen Seite habe ich die Personen sehr gemocht und konnte die Handlungen gut nachvollziehen. Auf der anderen Seite ist man einfach nicht schlau aus ihnen geworden und hatte Misstrauen gegenüber jedem.

Abschließend kann ich nur sagen, dass ich absolut begeistert von „Stigma“ war. Die Nerven während des Lesens waren oft zum zerreißen gespannt. Ich möchte den Thriller jedem ans Herz legen, der ein großer Fan von Sebastian Fitzeks Büchern ist. Denn das war mein erster Gedanke: Halte ich hier einen blutigen Thriller von Sebastian Fitzek in den Händen?

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2 Kommentare

  1. David said,

    Sehr tolle Rezi und genau meine Meinung 🙂

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