Die Handschrift des Todes von John Verdon

20. Mai 2011 at 09:37 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

544 Seiten

ISBN: 978-3453435360

EUR 9,99 (D)

Verlag: Heyne Verlag

Stell dir vor du bekommst einen anonymen Brief. Du sollst dir eine beliebige Zahl ausdenken. Ist es nicht verrückt, wenn du den Brief umdrehst und deine ausgedachte Ziffer dort zu lesen ist? Wie ist das möglich?
Das und weitere kuriose  Vorfälle dieser Art passieren Mark Mellery und ein grausamer Killer treibt sein Spiel mit ihm. Da ist es nicht verwunderlich, dass er die Polizei aus Angst nicht einschalten möchte, zumal die Geschichte doch zu schräg klingt. Gut, dass er seinen langjährigen Freund und Detective Dave Gurney kennt. Dieser erklärt sich auch schnell bereit – sehr zum Ärger seiner Frau – zu helfen und der Sache auf den Grund zu gehen. Bei seinen Ermittlungen stößt der symathische Mann auf Dinge, bei denen sich richtige Abgründe auftun…

„Die Handschrift des Todes“ ist ein echter Pageturner. Das Buch liest sich von vorne nach hinten richtig gut weg. Das liegt vor allem daran, dass keine komplizierten Handlungsstränge passieren. Es gibt auch keine Zeitsprünge und man muss sich als Leser nicht die verschiedenen Handlungen zusammenpuzzlen. Alles wird aus der Sicht von Dave Gurney geschildert und das von vorne nach hinten durchgängig weg. Das unterscheidet den Thriller von den meisten anderen seiner Art.
Positiv fällt hier auf, dass der Schreibstil so flüssig ist und der Verlauf so spannend ist, dass man das Buch trotz 544 stolzer Seiten in einem Rutsch duchlesen kann. auch die Protagonisten wirken auf Anhieb sehr sympathisch.

Ich war positiv überrascht von John Verdons „Handschrift des Todes“, da ich vorher noch nichts  von dem Autor gelesen oder gehört hatte. für mich war das Buch in seiner Einfachheit mal etwas erfrischend anderes. Als ich mit dem Lesen anfing war es sehr schwer für mich es wieder aus der Hand zu legen. Es war einfach unglaublich spannend und es kamen immer wieder für mich überraschende Wendungen ans Licht. Ich konnte mich auch sehr gut mit dem Ermittler Dave Gurney identifizieren.
John Verdons „Handschrift des Todes“ ist ein Roman, den ich jedem ans Herz legen will, dem normale Thriller zu blutig oder zu verschachtelt sind, aber auf Spannung nicht verzichten möchte. Denn dieses grandiose Buch steht in Raffinesse und Einfallsreichtum meiner Meinung nach anderen Geschichten aus diesem Genre in nichts nach!

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2 Kommentare

  1. David said,

    Subbt schon brav und ich freu mich drauf 🙂

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