Happyface von Stephen Emond

15. Februar 2011 at 20:16 (Bücher, Rezensionen)

broschiert

320 Seiten

ISBN: 978-3785572139

EUR 14,95 (D)

Verlag: Loewe Verlag

 

Der Protagonist um den es in diesem Buch geht, ist zunächst ein ganz schöner Looser. Er hat keine Freunde, verbringt seine Freizeit entweder World of Warcraft spielend vor dem Computer oder zeichnet in seinem Skizzenbuch. Wie man ein Mädchen anspricht, weiß der schüchterne Junge im Gegensatz zu seinem beliebten älteren Bruder auch nicht.
Eines Tages bekommt er von seinem Vater, der von Beruf Schriftsteller ist, ein Tagebuch geschenkt und dieses besagte Buch hält der Leser von „Happyface“ nun in seinen Händen.
Die Eltern von unserem Helden trennen sich eines Tages. Er zieht zwangsweise mit seiner Mutter um und von nun an soll des den Looser von früher nicht mehr geben. Neue Stadt, neue Schule und hoffentlich bald viele neue Freunde. Es soll sich alles ändern, denn Happyface geht von nun an grinsend durch die Welt…

Stephen Emond hat das Jugendbuch über Happyface wundervoll gestaltet. Wir halten ein Tagebuch von einem Teenager in den Händen und können auf jeder Seite etwas neues entdecken. Auf den einzelnen Seiten finden sich nicht nur die ganz normalen Einträge mit allen bedeutenden Ereignissen eines Jugendlichen, sondern auch Zeichnungen, Emailausdrucke, Comics und vieles mehr. Überall gibt es neues zu entdecken.
Auch die Gestaltung des Covers hat eindeutig Wiedererkennungswert. Die Farbe des Buches ist leuchtend gelb und vorne ist ein Grimassennschneidender Smiley zu sehen.

Die Geschichte selbst ist anfangs amüsant und sehr unterhaltsam. Nach einer Weile nimmt das Geschehen aber eine überraschende Wendung, was man als Leser so nie vermutet hätte. Man darf also spannendes erwarten.

Es hat sehr viel Spaß gemacht „Happyface“ zu lesen. Das Buch ist eindeutig etwas für das Auge, gerade weil es so viel zu entdecken gibt. Die Geschichte an sich ist interessant und im letzten Drittel auch noch richtig dramatisch, was ich so nicht erwartet hätte. Ein Jugendbuch für alle Teenager und junggebliebene Erwachsene bekommt man mit dem ersten Roman von Stephen Emond. Allerdings hätte ich gerne noch den wirklichen Namen von Happyface gewusst…

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