Todesangst von Simon Kernick

26. Dezember 2010 at 21:10 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

400 Seiten

ISBN: 978-3453433823

EUR 8,95 (D)

Verlag: Heyne

 

Als Tyler am Morgen aufwacht, merkt er gleich, dass irgendetwas nicht stimmt. Doch am liebsten hätte er die Augen nicht aufgeschlagen, denn als er diese öffnte, wartet das Grauen auf ihn.
Zunächst sieht er überall Blut. Auf dem Bett, an den Wänden und der Fußboden erst – Aber halt! Als sein Blick nach unten wandert, bemerkt er die Leiche die dort enthauptet liegt. Damit noch noch nicht genug. Die Tote ist seine geliebte Freundin Leah!
Aber Typler hat keine Zeit sich von dem Schrecken zu erholen, denn er soll sich eine DVD ansehen. Und was er darauf findet, kann er einfach nicht glauben. Ausgerechnet er soll die Frau, die er so sehr geliebt hat, auf grausame Art und Weise umgebracht haben? Er kann sich einfach nicht an die letzte Nacht erinnern und der Mann auf dem Video ist eindeutig er! Von nun an überschlagen sich die Ereignisse und Tyler erlebt die wohl 24 schlimmsten Stunden seines Lebens…

„Todesangst“ ist ein Thriller, der es wirklich in sich hat. Wir erleben 24 furchtbare Stunden von Tyler – dem Hauptprotagonisten – mit. Langweilig wird es in diesem Buch nie.

Allerdings dauert es eine Weile, bis man sich an den Schreibstil gewöhnt hat. Simon Kernick beschreibt die Ereignisse aus der Sicht von Tyler in der Ich-Perspektive. Außerdem geschieht alles in der Gegenwart, was auch gewöhnungsbedürftig ist.

Wie schon erwähnt, überschlagen sich in „Todesangst“ die Ereignisse permanent. Leider folgen die Geschehnisse so schnell aufeinander, dass ich als Leser teilweise überfordert war. In dem 400 Seiten starken Buch erleben wir gerade einmal 24 Stunden. Und alles was passiert, ist wichtig für den weiteren Verlauf der Geschichte.

Grundsätzlich habe ich das Buch als spannend und aufregend empfunden. Allerdings gibt es durch den Schreibstil und die Umsetzung einige Minuspunkte von mir. Deshalb nur drei von fünf möglichen Sternen. Wer aber Actionfilme oder Bücher in denen in einem kurzen Zeitraum sehr viel passiert mag, der ist mit „Todesangst“ von Simon Kernick gut bedient.

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