Das Kind auf der Treppe von Karla Schmidt

25. Oktober 2010 at 22:17 (Bücher, Rezensionen)

Taschenbuch

320 Seiten

ISBN: 978-3492257817

EUR 8,95 (D)

Verlag: Piper Verlag GmbH

 

Wir steigen in diese Geschichte in der Nacht vom 26. Januar auf den 27. Januar 2010 ein. Wir erfahren, dass ein Mann mit großen Schmerzen gefesselt in einem Raum auf einem Feldbett liegt. Der Mann hat unglaubliche Schmerzen, weil ihm ein Bein fehlt – welches ihm scheibchenweise entfernt wurde – und die Zunge ebenfalls herausgeschnitten ist.
Wir springen zum 08. und 09. Januar 2009 in dieser Geschichte und lernen die junge Musikerin Leni Draugur kennen, die plötzlich vor der Tür ihrer Halbschwester Zicky steht und um Asyl bitten will. Bevor sie dazu kommt, lernt sie einen seltsamen Jungen im Treppenhaus kennen.
Und dann gibt es in diesem Thriller auch noch einen Killer, der es auf kleine Kinder abgesehen hat: Das Schulwegmonster.

Mehr gibt es zusammenfassend auch gar nicht zu erzählen. Denn dieses Buch ist ein Puzzle. Jedes Kapitel springt mal einige Monate vor, dann wieder Jahre zurück. Und Stück für Stück kann der Leser das Rätsel lösen und erfährt wie die einzelnen Protagonisten zueinander stehen und die unterschiedlichsten Fäden zusammenlaufen.

Kennt ihr das Gefühl, wenn zum Beispiel ein etwas schüchterner Mensch etwas völlig unerwartetes sagt oder tut und ihr euch fragt „Hat er das wirklich gerade gesagt?“. Nun dieses Gefühl hatte ich mehrere Male beim lesen von „Das Kind auf der Treppe“. Des öfteren musste ich eine Passage mehrmals lesen, weil ich mich fragen musste „stand das da gerade wirklich?“

Ein richtig guter Psychothriller den ich nicht mehr aus der Hand legen konnte, bis nicht auch die letzte Seite gelesen und das letzte offene Geheimnis der Geschichte gelöst war.

Das Thrillerdebüt von Karla Schmidt hat es wirklich in sich! Von Anfang an sind die Nerven zum zerreißen gespannt. Dieses Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven. Ekelfaktor, Spannung, Rätsel – all das wird in diesem Psychothriller ganz groß geschrieben.
Und nochmal eine Warnung für alle: Dieser Thriller ist nichts für schwache Nerven. Lest dieses Buch nur, wenn ihr dem Grauen gewachsen seid, das hier auf euch wartet!

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