Ich will dich nicht töten von Dan Wells

20. September 2010 at 08:53 (Bücher, Rezensionen)

Broschiert

528 Seiten

ISBN: 3492267815

EUR 12,95 (D)

Verlag: Piper

John Cleaver ist 16 Jahre alt und alles andere als normal: Er ist ein Soziopath und hat überhaupt keine Gefühle und Emotionen – weder positiv, noch negativ. Außerdem weiß er aus diesen Gründen nicht wie man sich in der Gesellschaft verhalten soll, um als normal zu gelten – und doch muss er dauernd an Marci denken. Ist das vielleicht Liebe? Und wie wichtig ist ihm eigentlich noch Brooke?
So ganz Nebenbei geht noch der Handlanger um, ein Mörder der seine Opfer grausam tötet. Handelt es sich bei dem Serienkiller vielleicht um Niemand, der Dämonin nach der John schon seit Wochen auf der Suche ist? Wenn ja, wird er das dunkle Geschöpf ausschalten und die Dämonin für ihreTaten büßen lassen!! Aber kann John das ganz alleine schaffen?
Und was hat es mit den mysteriösen Selbstmorden junger Mädchen auf sich? Sind jetzt alle völlig depressiv geworden, oder hat das einen ganz anderen Grund, dass sie sich die Pulsadern aufschlitzen?

Schon die Aufmachung des Buches hat mich begeistert. Das Cover hat eine Prägung und man hat das Gefühl ein Buch aus Leder in den Händen zu Halten. Die Schrift ist herausgeprägt und die Seiten stehen leicht heraus – So als wäre dies kein Buch, sondern ein Manuskript. Jedes Kapitel wird mit einer bekritzelten grauen Seite eingeleitet. Der Thriller von Dan Wells ist auf jeden Fall ein Augenschmaus.

Als ich das Buch begonnen habe, wusste ich nicht, dass es sich hierbei um eine Trilogie handelt. Dass ich die beiden Vorgänger nicht gelesen habe, tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Natürlich werden immer wieder Andeutungen zur Vergangenheit von John und bereits Geschehenes gemacht. Der Inhalt lässt sich dennoch sehr gut nachvollziehen, was für mich ein weiterer Pluspunkt für Dan Wells‘ Thriller ist.

Meine Meinung: Das war mal wieder ein richtig guter Thriller, der sehr gut geschrieben ist. Ich konnte das Buch in einem Rutsch lesen und war süchtig danach zu erfahren wie es weitergeht. Die Handlung an sich, war überhaupt nicht berechenbar, was ich ebenfalls sehr positiv fand. Mystik und Fantasy gaben der Geschichte genau die perfekte Würze. Diese Mischung aus Allem hat mich richtig begeistert.
Obwohl John nicht ganz normal ist, konnte ich mich bald sehr gut in ihn hineinversetzen und fühlte auch mit ihm mit – soweit das bei einem Soziopathen ohne Gefühle möglich ist. Ich fand den 16 jährigen Dämonenjäger dennoch sympatisch!
Eine absolute Buchempfehlung von mir!

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